Kurzvorstellung Musischer Zweig

Der Instrumentalzweig des BORG bietet ein umfassendes Bildungsangebot für alle, die musikalisch interessiert sind und bereits ein Musikinstrument spielen oder neu erlernen wollen.

Der Zweig bietet das Grundangebot einer normalen AHS Oberstufe und wird durch vertiefenden, theoretischen Unterricht in Musikerziehung (2 Wochenstunden) und praktischen Unterricht (2 Wochenstunden) am Instrument durch eigens dafür ausgebildete InstrumentalpädagogInnen ergänzt. Der Unterricht findet in Kleingruppen von 3 bis maximal 5 SchülerInnen statt. Die Einteilung in AnfängerInnen- und Fortgeschrittenen-Gruppen erfolgt am Anfang jedes Schuljahres durch die jeweiligen InstrumentallehrerInnen.

Neben den praktischen Hauptfächern Klavier, Orgel, Querflöte, Geige, Gitarre, Trompete, Saxophon, Klarinette und Vokal gibt es die Möglichkeit, bei Instrumental-Ensembles, der Schulband (Pop, Rock, Jazz) und dem BORG-Chor weitere musikalische Erfahrung zu sammeln.

Neben verpflichtenden und regelmäßigen Vorspielabenden an der Schule wird das Erlernte unter anderem bei externen Veranstaltungen wie dem „Borg In Concert“ und diversen Chor-Aufführungen (u.a. für das ORF Projekt „Licht ins Dunkel“) der Öffentlichkeit präsentiert.

Im musikalischen Zweig wird als Ergänzung zum obligaten Musikunterricht eine Ausbildung am Instrument angeboten. Im Ausmaß von je zwei Wochenstunden können in vier Jahren folgenden Instrumente erlernt werden: Gesang, Gitarre, Klarinette, Saxophon Klavier, Orgel, Querflöte, Trompete und Violine.
Die Musikerziehung und die Instrumentalmusikerziehung sollen dem jungen Menschen Musik als einen wesentlichen Teil menschlicher Existenz bewusst machen, seine Erlebniswelt erweitern, die Schönheit der Kunst erschließen und seine Freunde am Musizieren wecken.
Durch die Pflege musikalischer Aktivitäten und die Förderung von kreativen Kräften wird den Schülerinnen und Schülern nicht nur ein Zugang zur Kultur gezeigt, sondern auch ein Weg zur Selbstfindung eröffnet. Gemeinsames Musizieren bewirkt im gruppendynamischen Prozess Freude, künstlerische Entfaltung, aber auch Toleranz und soziales Verhalten durch Rücksichtnahme und Anpassung.
Die Schulung des Hörvermögens soll den jungen Menschen befähigen, bewusst und konzentriert zuzuhören, die Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit beim Hören zu steigern und dadurch Musik genauer zu erfassen.
Sowohl durch gemeinsames Musizieren als auch durch bewusstes Hören von Musik wird musikalische Bildung erworben und erweitert; auf diese Weise gewinnt der junge Mensch eine persönliche und kritische Einstellung gegenüber dem Musikangebot.
Die Orientierung in europäischen und außereuropäischen Musikkulturen erweitert auch im allgemeinen das Verständnis für diese Kulturen. Der Anteil Österreichs an der europäischen Kultur wird in seiner Eigenständigkeit bewusst gemacht und die Musik des 20. Jahrhunderts, sowie die Popularmusik mit ihren vielfältigen Ausformungen werden ausreichend berücksichtigt.

Fachspezifische Ziele:

-    Erlernen eines Instruments von Anfang an mit der Möglichkeit einer Reifeprüfung am jeweiligen Instrument.

-    Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse am Instrument und Vorbereitung für ein eventuelles Studium an einer Musikhochschule.

Allgemeine Ziele:

-    Der Unterricht in der Gruppe bzw. im Ensemble fördert die gegenseitige Wertschätzung und einen respektvollen Umgang miteinander.

-    Durch die Gehörbildung wird in erster Linie vernetztes Denken sowie aufmerksames Zuhören gefördert.

-    Das Kennenlernen neuer Stile und Techniken ist ein wichtiger Bestandteil der Bildung eines offenen Bewusstseins.

-    Förderung der Kreativität und des Selbstbewusstseins.